wazgnuks|dot|net

Brainfucked States of America

20:55 / 17·Ø4·2ØØ7
[2 kommentare]

„Der Präsident ist der Ansicht, dass Menschen ein Recht haben, Waffen zu tragen, aber dass alle Gesetze befolgt werden müssen.” [George W. Bushs Sprecherin Dana Perino, in Reaktion auf den Amoklauf am VT.]

What a Dumbfuck for a President.

Natürlich freuen sich die National Rifle Association und das restliche Gesocks der Waffenlobby, solche Ereignisse als Unterstützung für ihre Sache sehen zu können. „Hätte jeder Student eine Waffe gehabt, hätte diese schreckliche Tragödie schneller beendet werden können.”

In solchen Momenten erscheint die Schöpfungsgeschichte geradezu plastisch vor meinem inneren Auge …
Gott hat die Amerikaner zuletzt erschaffen, und dummerweise traten zu diesem Zeitpunkt leichte Materialengpässe auf. „Sorry, Lads – seems we currently run out of Brains. But in Compensation therefor I shall grant you the Privilege to call ya'self God's Own Country. Hey, whadda you People think, won't that suffice? OK, Deal!”

Eine andere plausible Erklärung dafür, dass die Mehrheit der Bevölkerung hinter solchen Waffengesetzen steht, fällt mir nicht ein.

Militärisch-Contentindustrieller Komplex

13:52 / 18·Ø2·2ØØ7
[3 kommentare]

Kann kein Zufall sein – Joe weist auf den Telepolis-Artikel Polizei 2.0 hin, in dem Günther Beckstein zitiert wird, auch er befürworte die Onlinedurchsuchung heimischer PCs, unter anderem mit dem Argument, „die Polizei könne so Urheberrechtsverletzungen verfolgen”. Und Lyrasia bemerkt in den Kommentaren bei Joe, dass im nächsten Satz des Artikels der hessische Innenminister Volker Bouffier mit den Worten wiedergegeben wird, dass er wiederum eine „integrierte Gefahrenabwehr” fordere, was auf die Möglichkeit, die Bundeswehr im Inland einzusetzen, hinausläuft, und gleichzeitig erklärt, er habe durchgesetzt, dass „der hessische Verfassungsschutz Personen ab dem 10. Lebensjahr überwachen” dürfe.
Na, das passt doch wunderbar zusammen – und es mag nicht mal Zufall sein, dass diese Aussagen von Beckstein und Bouffier im Artikel in direkt aufeinanderfolgenden Sätzen stehen.
Die „Raubkopierer sind Verbrecher”-Kampagnen werden also vermutlich in Zukunft gar nicht mehr bildlich darauf anzuspielen versuchen, dass sich jemand für fünf Jahre im Knast Angst um seinen Hintern machen muss – sondern als Motiv gleich ein halbes Dutzend Panzer zeigen, die im Halbkreis vor einem Schulkind mit 'ner gebrannten CD in der Hand Aufstellung genommen haben …

Supernovae bavariae

09:10 / 15·Ø1·2ØØ7
[2 kommentare]

Folgender Auszug aus der Verteidigungsrede, die Edmund der Bestoiberte, XIVXYZ. König von Bayern, sich gestern abend im Kräuterbad ausdachte und morgen in Wildbad Kreuth halten will, liegt wazgnuks|dot|net (bisher) exklusiv als Tonbandmitschnitt vor:
„Ja äh, meine sehr verehrten Damen und äh Herren, Sie müssen sich ja auch mal vor Augen führen, was das für den äh Arbeitsmarkt bedeutet, wenn plötzlich Heerscharen von Imitatoren Ihres äh geliebten bayrischen Führers ohne Arbeit dastehen täten! Was äh Bitte, frage ich Sie, sendet denn das für ein kon-junk-tur-politisches Signal in Bezug auf den gesamtähdeutschen Arbeitsmarkt aus, wenn ich und Sie, ich meine äh wir uns jetzt doch auf diesen Egotrip einer trinkfreudigen Dame mit Männerbekanntschaften, äh ja ja, ich weiss das aus äh zuverlässiger Quelle, äh einlassen – eine komplette äh humorverarbeitende Industrie in diesem äh Lande ist doch auf meine Person, äh, regelrecht angewiesen …”
(Es folgen noch ein paar Quietscheentchen-Geräusche, mehrmaliges irres, durch Blubbern unterbrochenes Kichern – danach wird die Aufnahme leider undeutlich. Wir bitten um Entschuldigung und Verständnis.)

Fast wie Fussball

16:50 / Ø7·Ø2·2ØØ6
[8 kommentare]

Die Fans des FC Islam sind erzürnt – sie sehen ihren Vereinspräsidenten verunglimpft und beleidigt, und gröhlen deshalb lautstark „Däne, wir wissen wo deine Botschaft steht!”, und treiben auch sonst allerlei Schabernack.
Während ein paar neutrale Angsthasen diese Schlachtgesänge nur mit einer feigen und lahmen Version von „wir würden niemals zu den Bayern gehn” zu kontern wissen, schlägt unterdessen ein Sportkommentator härtere Töne an, und fordert den Rausschmiss der Randalierer aus dem Fanblock. Diese Forderung wiederum sehen andere – vornehmlich Träger roter und grüner Trikots – als der Vereinsarbeit nicht sonderlich zuträglich an. Weitgehend einig sind sich jedoch alle, dass so mancher drittklassiger Verein den Fair-Play-Pokal in diesem Derby ganz sicher nicht verdient hat.
Hey Leute, euer dämlicher Sport ist mir sowas von egal – fest stehen nur zwei Tatsachen: Der Ball ist rund, doch in diesem Spiel sind Trainer, Spieler und Fans eher allesamt Eierköpfe. Und ein Spiel dauert neunzig Minuten – wird also langsam Zeit für den Abpfiff. Wenn sich dann also bitte alle Idioten wieder friedlich auf den Heimweg machen würden … vielen Dank, und ihnen allen eine schöne WM.

The Liar

13:46 / 28·Ø1·2ØØ6
[3 kommentare]

Dem kaeng stößt der aktuelle Aufmacher bei SPON sauer auf. Recht hat er – was Schäuble da betreibt, ist reine Panikmache. „Tatsächlich lässt die Verbreitung von […] schmutzigem Material die Gefahr wachsen” – lieber Wolfgang, das meiste in Deutschland in freier Wildbahn befindliche „schmutzige Material” dürfte sich derzeit in unserem Bundestag befinden – schmierige Typen, deren sogenannte „Politik” nur noch im Schüren von Ängsten besteht.

Vor allem der letzte Satz im SPON-Artikel, „Die Hauptgefahr schmutziger Bomben bilden nach Meinung der Behörde (Anm.: Bundesamt für Strahlenschutz) Überreaktionen in der Bevölkerung – 'aus Unkenntnis über die tatsächlichen Gefahren'” kann doch eigentlich – da diese Gefahr vom BfS ja als gering eingeschätzt wird – von einem denkenden Menschen nur mit „Schäuble lügt” übersetzt werden.

Aber schön passend finde ich das Foto vom Schäuble, das SPON für diesen Artikel ausgewählt hat – entsprechen Blick und Gestik nicht genau denen eines Scharlatans, der dir drohen möchte, dass du verrecken wirst, wenn du nicht seine Pillen kaufst …?

Augenmaß

18:23 / 18·Ø1·2ØØ6
[5 kommentare]

Ja, zugegeben, das Auto war ein wenig schräg geparkt, und ja, das Vorderrad war auch noch eingeschlagen und stand noch ein wenig weiter raus. Aber ist das ein Grund, als Straßenbahnfahrer die Weiterfahrt zu verweigern – wenn vermutlich jeder Mensch mit halbwegs gesundem Augenmaß gut abzuschätzen vermocht hätte, dass die Bahn da noch passabel zu passieren in der Lage gewesen wäre? Doch nein, unser Freund – der noch ein wenig grün hinter den Ohren schien – entschied wohl, dass ihm das auf eigene Faust zu heikel wäre. Also erst mal einen Funkwagen der Rheinbahn hinzugerufen, damit die beiden darin befindlichen Damen ihn bei langsamer Fahrt durch dieses „Nadelöhr” hindurch lotzen konnten. Ja, Frauen, mein Jungchen, mussten dir zeigen, wie man so ein Ding in so einer Lage bewegt … dabei waren es noch mindestens zehn bis zwölf Zentimeter Platz zwischen Bahn und Auto. Und wegen so einem Mist dauert mein Feierabend-Heimweg dann eine Viertelstunde länger.
Meine Stimmung wieder aufzubessern vermochte aber die ein paar Minuten später erfolgte Durchsage, dass der Falschparker nun abgeschleppt worden sei, und alle Bahnen auf dieser Strecke wieder ungehindert fahren könnten. Möge die Rechnung des Abschleppdienstes dieses Kamel von einem Autofahrenr lehren, seine Dreckskarre nächstes Mal etwas umsichtiger zu parken.

Fuck You

14:06 / 14·12·2ØØ5
[7 kommentare]

Sie haben's getan – die massive Überwachung der Telekommunikation ist vom EU-Parlament mit ziemlich deutlicher Mehrheit beschlossen worden.
Natürlich, dient alles nur dem „Kampf gegen den Terror”, blah blah … glauben diese Dummschwätzer das eigentlich selber noch?
Mir erscheint die eigentliche Intention recht offensichtlich: Bei dem, was sich unsere „Volksvertreter” gegenüber dem „kleinen Mann” herausnehmen, kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis es zur Revolution kommt und dann die Köpfe dieser korrupten Drecksäcke rollen … und da die alle schon mächtig Schiss haben, eines Tages wirklich das zu bekommen, was sie verdienen, schafft man sich jetzt mal flugs den Überwachungs- und Polizeistaat auf europäischer Ebene, den man braucht um sich dagegen möglichst effektiv zur Wehr setzen zu können.
Ich möchte deshalb hiermit jedem einzelnen Abgeordneten des EU-Parlaments, der dafür gestimmt hat, mein aufrichtiges FUCK YOU aussprechen. Ihr korrupten, immer nur auf euren eigenen Vorteil bedachten Mistkerle kotzt mich an.

Hol' Stöckchen!

22:38 / 16·11·2ØØ5
[1 kommentar]

CK hat auch mir ein Stöckchen ( nein, ein „Nunchaku” eigentlich) zugeworfen – „das is', wenn man tun muss was da steht, und es danach weiterwerfen”.
Na gut, mal schauen: „Ab ins Archiv. Finde den 23ten Artikel, den Du geschrieben hast. Finde den 5ten Satz, poste ihn und reiche das Stöckchen weiter an 5 Leute.”
OK, Teil eins auch hier einfach, meine bisherigen URLs in der Form /blog/xy machen's möglich (auch wenn ich die in der nächsten Version meines Blogscriptes [Quizfrage zwischendurch: Wer glaubt eigentlich noch dran …?] endlich mal ändern will) – Eintrag #23. Doch danach wird's schwierig: Isch 'abe gar keine fünfte Satz …
Aber wenigstens stehe ich damit nicht alleine da – dem xwolf geht's genauso, und Armin war bei seinem 23. ebenfalls recht wortkarg … irgendwie ist die 23 offenbar 'ne blöde Zahl für sowas. Steckt da Absicht dahinter, oder gar eine Verschwörung?
So, und an welche fünf Leute reiche ich das Ding jetzt weiter … ich glaube, der Henryk hatte noch nicht, bei bananajoe hab ich auch noch keins gesehen, SteBu darf auch noch dran glauben, und amano ist für so'n Spielkram sowieso immer zu haben – nur beim kaeng habe ich Zweifel, ob der sich drauf einlässt. Los, holt Stöckchen!

Grunz, Grunz

19:29 / Ø5·Ø8·2ØØ5
[6 kommentare]

Falls es irgendjemandem mal einfallen sollte, manche Rechtsanwälte mit Schweinen zu vergleichen – dann sollte meiner bescheidenen Meinung nach jedes Schwein, sogar noch posthum im Zustand eines Schnitzels, das Recht haben, sich gegen diesen üblen Rufmord zu verwehren.
Disclaimer: Diese persönliche Meinungsäußerung steht in keinerlei Zusammenhang mit irgendwelchen realen Vorfällen, noch den darin möglicherweise verwickelten Individuen, selbst für den Fall, dass ich kürzlich hier über irgendwelche realen Vorfälle berichtet haben sollte, die diesen falschen Eindruck zu erwecken bei oberflächlicher Betrachtung in irgendeiner Art und Weise geeignet währen.

üble Machenschaften

19:26 / Ø5·Ø8·2ØØ5
[7 kommentare]

Wie heise.de berichtet („Dialer-Anbieter verteilt Trojaner”), haben sich ein paar der Geschäftemacher, die ihr Geld unter anderem mit Dialern verdienen, schon wieder eine neue Masche ausgedacht.
Dass man sich gut besuchte und verlinkte Domains bei der ersten sich bietenden Gelegenheit unter den Nagel reißt, um darunter fortan die eigene dubiose Einwahlsoftware an den surfenden Mann resp. Frau zu bringen, ist ja schon seit längerem nichts neues mehr. Diesmal geht's aber noch einen Schritt weiter: Per über die okkupierte Webseite auf fremde Rechner geschleustem Trojanischen Pferd wird der Rechner des Opfers zum Mithelfer bei der Suche nach weiteren Domains gemacht, deren Inhaberschaft in Kürze auslaufen wird oder könnte, so dass auch diese dann schnellstmöglich einer „feindlichen Übernahme” unterzogen und für gleichartige oder schlimmere Schurkereien verwendet werden können.
Und wer scheint da offenbar mal wieder irgendwie mit drin zu hängen? Der aus ähnlichen Fällen vielen schon bekannte – unter anderem durch einen „der bislang größten aufgedeckten Fälle von Internet-Piraterie” (O-Ton heise.de) – Anwalt Bernhard Syndikus.
Gönnen wir uns doch nun mal einen kurze Abschweifung zu den Rechtsanwaltskammern. Denen sind die sog. Anwaltsgerichte angegliedert, die gegen Anwälte Maßnahmen verhängen können, die bis zum Ausschluß aus der Kammer gehen können. Da fragt man sich als rechtlicher Laie doch, warum so mancher windiger Vertreter dieser Zunft von denen nicht mal belangt wird. Na klar, aus professioneller rechtlicher Sicht wird man vermutlich zahlreiche Gründe anführen können, warum das moralische Empfinden des Durchschnittsbürgers in absolut keinem Bezug dazu steht, wie unkoscher sich so ein Anwalt aufführen darf. Und, Zitat aus der wikipedia: „Die [Anwalts-]Gerichte sind ausschließlich mit Rechtsanwälten besetzt.” Ach so ja, eine Krähe hackt der anderen ja bekanntlich kein Auge aus …

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